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Liebe BesucherInnen unserer Internetseite

Momentan gibt es sehr viele aktuelle Aktionen und Informationen des IZF. Wenn Sie ein bestimmtes Thema suchen, wie z.B. Integrationslotsen, die internationalen Spielefeste, Mustafa Alcali, Termine (Rechtsberatung und Mitgliederversammlungen), oder Flüchtlinge, aktualisierter Osterappell 2012 von Prof.Dr. Schwarz-Schilling und Tom Koenigs mit ErstunterzeichnerInnen, bitte weiter nach unten auf dieser Seite gehen. Auf der linken Seite dieser Homepage haben Sie direkten Zugang zu langfristigen Infos und Unterlagen wie Satzung, Selbstverständnis des Vereins und einen Überblick über die Termine der Rechtsberatung. Unter "Mehr lesen", jeweils auf dem Balken unterhalb der Artikel, kommen Sie außerdem direkt auf weiteres Material. (Hier z.B. auf einen Bildbericht vom 8. Internationalen Spielefest)
Die Homepage besteht aus 3 Seiten. Jeweils am unteren Ende der Seite können Sie die nächsten anklicken.
Jahresmitgliederversammlung 2012
IZF braucht bei wachsenden Aufgaben weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
In lockerer Atmosphäre fand jetzt die bereits 11. Jahreshauptversammlung des Internationalen Zentrums Friedberg statt. In seinem Jahresbericht, der von den Mitgliedern gleich zur Aussprache genutzt wurde, ließ der 1. Vorsitzende, Johannes Hartmann, ein ereignisreiches Jahr Revue passieren. Da viel in Arbeit ist, wurden die Zukunftsperspektiven gleich mit diskutiert. Deutlich wurde, dass das IZF in vielen unterschiedlichen Bereichen sehr praktische Arbeit macht.

Den Bericht können Sie unter "Mehr lesen" auf der Leiste unter dem Bild anklicken. Dort können Sie auch die Stellungnahme des Vereinsvorsitzenden zu den beiden in der letzten Woche erschienenen Artikel über die "knallharte", aber angeblich nach "Recht und Gesetz" verlaufende Arbeit der Wetterauer Ausländerbehörde finden.


Images: IMG_5469a.jpg
Zum Abschluss der Jahresmitgliederversammlung: Gruppenbild mit geehrter Kassenführerin. Von links: Sabine Schäfer, Florian Uebelacker, Hanni Laufou, Sadet Reichert, Patricia Baier, Johannes Hartmann, Adela Yamini und Charly Kruse
Termine
Termine

Butzbacher Stolpersteinlauf sowie eine Ausstellung und mehrere Vorträge in Butzbach.
Es werden noch dringend Helfer_innen für den Stolpersteinlauf gesucht.
Am Samstag, den 2. Juni, 19.00 Uhr findet der zweite Stolpersteinlauf gegen das Vergessen in Butzbach statt.
Weitere Infos hier:
http://www.lauftreff-butzbach.de/mediapool/0/1620/data/Plakat-Mitternachtssport-2010-Endfassung.pdf und hier: http://buendnis.bluepenguin.de/ ,
Rechtsberatung um 19 Uhr in der Bibliothek, Albert Stohr Haus linker Eingang, Ludwigstraße 34, Friedberg:

Christof Momberger - Ausländerrecht: Donnerstag, 14.6.
Gottfried Krutzki - Arbeits- und Sozialrecht:
Donnerstag, 21.6. Anmeldung telefonisch bei "Frauen, Arbeit, Bildung" (FAB):
06031 693719 – 64
oder über e-mail:
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Infoveranstaltung für Interessierte an der Integrationslotsenausbildung:  Der Kurs ist voll! (Siehe Artikel weiter unten)

Öffentliche Mitgliederversammlung des IZF um 19.30 Uhr im Weinhaus Röder, Hanauer Straße 6 in Friedberg: Mittwoch, 23.5.

Kontakt neben E-Mail: Johannes Hartmann, Schulstraße 7, 61169 Friedberg Tel.: 06031 12364

"Schiffe der Solidarität - das Sterben der Flüchtlinge im Mittelmeer stoppen!"
Spenden für „Schiffe der Solidarität – boats4people“:
Forschungsgesellschaft Flucht und Migration-Berlin
Sparkasse der Stadt Berlin, Kto.-Nr.: 61 00 24 264 BLZ: 100 500 00 Stichwort „Boats4People“
Links für weitere Infos:
Zu Schiffe der Solidarität:
http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=576&clang=0
Hier noch ein link den Auswirkungen der aktuellen menschenrechtswidrigen Grenzpolitik der EU: "Klage gegen Frankreich" und weitere Aktivitäten
http://www.boats4people.org/index.php/de/

11. Internationales Spielefest 2012 auf der Seewiese am Sonntag, den 24.6.12 von 11 Uhr bis 18 Uhr
auf der Seewiese

Die Teilnahmebedingungen, Anmeldeformulare für Stand und Fußballmannschaften sowie das Plakat können Sie unter "Mehr lesen" anklicken
Zug Um Zug gegen Rechts
ZUG UM ZUG GEGEN RASSISMUS
Teilnahme der Schach-Nationalspielerin Melanie Ohme an einer Anti-Rassismus-Kampagne des Bundesinnenministeriums - Übergabe des ersten Plakates an Mehmet Turan, Friedberger Kommunalpolitiker der Partei DIE GRÜNEN und stellvertretender Vorsitzender des Vereines "Internationales Zentrum Friedberg e.V."
Hierzu diverse O-Töne:

Den Rest des Artikels, ein Bild und das Plakate können Sie unter "mehr lesen" ebenso anklicken wie eine Meldung, die von erneuter Bedrohung von Demokraten durch Neonazis (Old Brothers) berichtet.
Neue Ausbildung für Integrationslotsen im Wetteraukreis
Helfen Sie mit bei gelingender Integration
Ehrenamtliche Integrationslotsinnen und Integrationslotsen gefunden

Die Ausbildung der Integrationslotsen hat begonnen. 33 Interessierte hatten sich gemeldet, die leider nicht alle teilnehmen können, weil die Größe der Gruppe wegen der notwendigen Arbeitsfähigkeit auf 25 begrenzt ist.
Es hat also keinen Zweck mehr, sich für diese Ausbildung anzumelden. Trotzdem können Sie natürlich Kontakt zum IZF aufnehmen, falls Sie gerne etwas tun möchten für ein besseres Zusammenleben in unserer Gesellschaft.
Unter "Mehr lesen" können Sie den Artikel im "Wetterauer Boten" über die Infoveranstaltung lesen, die dem Beginn der Ausbildung voran ging. Natürlich werden wir weiter berichten.
Länger in Deutschland lebende Flüchtlinge: Politische Lösungen sind gefragt
Dritter Oster-Appell (aktualisiert mit Erstunterzeichnern) 
Ostern 2012
Wir, die Unterzeichner der Osterappelle 2000 und/oder 2010, haben uns dafür eingesetzt, dass der Beschluss des Deutschen Bundestages vom 30.06.2000, der mit überwältigender Mehrheit angenommen worden ist, umgesetzt werden soll. Dieser Beschluss sollte dafür sorgen, dass Flüchtlinge, die bei uns Zuflucht vor Krieg, Völkermord und Menschenrechtsverletzungen gesucht und gefunden haben, bei uns als willkommene Bürger aufgenommen werden oder – nur wenn zumutbar – mit Würde und freiwillig zurückgeführt werden sollen. 
Wir müssen feststellen, dass es bis heute immer wieder Abschiebungen von Menschen gibt, die mehr als zehn oder fünfzehn Jahre in Deutschland gelebt haben, obwohl sie in unsere Gesellschaft gut integriert sind. Ihre Kinder, oftmals inzwischen selbst volljährig geworden, haben den größten Teil ihres Lebens oder gar ihr ganzes hier verbracht. Für sie bedeutet die „Rückführung“ die Vertreibung in ein ihnen fremdes Land.
Dies geschieht trotz mehrerer Bleiberechtsregelungen, die in vieler Hinsicht zu kurz griffen und viele Fälle, in denen Menschen über Jahre hinweg lediglich mit Duldung in Deutschland leben, nicht gelöst haben. Das trifft Alte, Kranke, größere Familien, die ihren Lebensunterhalt nur begrenzt sichern können. Derweil werden gewachsene Bindungen zerstört und Familien getrennt.
 Deutsche Nachbarn, Freunde, Kollegen, Lehrer, Klassenkameraden können es nicht fassen, was hier mit ihren friedlichen Mitmenschen geschieht – aber es geschieht fast jeden Tag irgendwo in Deutschland. Wir verweisen hierzu auf eine bemerkenswerte Dokumentation des ZDF von Dunja Hayali und Thomas Gill über die „Rückführung“ oder Abschiebung von Roma-Familien aus Deutschland. Sie können sich diese im Internet herunterladen und ansehen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1574374/Roma---aus-Deutschland-abgeschoben 
Mit diesem dritten Oster-Appell möchten wir dringend auffordern, das Problem, das die Politik seit Jahren mit unzureichenden Teillösungen vor sich herschiebt, zügig und umfassend zu lösen. Im Zentrum steht die Forderung nach einer umfassenden Bleiberechtsregelung. Nachdem mehrere Bundesländer Initiativen für eine stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung ergriffen haben, besteht Grund zur Hoffnung. Die Vorschläge aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz müssen kurzfristig auf ihre Tauglichkeit überprüft und das Gesetzgebungsverfahren vorangebracht werden. Dass die politische Willensbildung in Richtung auf eine dauerhafte Bleiberechtsregelung ohne Bindung an einen bestimmten Stichtag geht, begrüßen wir sehr. Um die oben geschilderten unmenschlichen Abschiebungen tatsächlich verhindern zu können, müssen wichtige weitere Bedingungen erfüllt sein:
- Die Anforderungen an die Lebensunterhaltssicherung dürfen nicht überzogen sein, damit nicht erneut Alte, Kranke, Behinderte und große Familien aus dem Bleiberecht heraus gedrängt werden.
-  Ausschlussgründe dürfen nicht so formuliert sein, dass sie von Ausländerbehörden als Waffe gegen missliebige Personen und Personengruppen eingesetzt werden können, wie wir das bislang erleben müssen.
Unabhängig von den gesetzlichen Überlegungen, die von den verschiedenen Ländern in den Bundesrat eingebracht werden, möchten wir als wichtigste Prioriät des dritten Oster-Appells auf folgende Punkte hinweisen.
1.      Einzelpersonen und Familien, die sich über 4 Jahre bei uns aufhalten, sich nichts zuschulden haben kommen lassen und sich auf dem Weg der Integration in unsere Gesellschaft befinden, aus dem Duldungsstatus zu befreien und alle Chancen zu eröffnen, um ihnen den Weg zur Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Dazu gehört vor allem, dass die einzelnen Personen die Freiheit haben, ihre berufliche Entwicklung zu fördern. Die Behörden müssen diese Tendenz stärken und nicht behindern. D. h. vor allem junge Menschen sollen bei der Absolvierung weiterer Bildungsabschlüsse unterstützt werden und allgemein die unbeschränkte Erlaubnis zur Erwerbstätigkeit zugestanden werden.
Eine neue verbesserte Bleiberechtsregelung und ggf. weitere Gesetzesänderungen müssen es ausschließen, dass Arbeits- und Ausbildungsverbote als Sanktionsinstrumente von den Ausländerbehörden missbraucht werden.
2.      Die Unterbringung in Kollektivunterkünften, die einen deprimierenden Einfluss auf Asylbewerber ausüben, darf höchstens drei Monate dauern. Anschließend müssen sie -möglichst mit Rücksicht auf familiäre Bindungen - in kleinen Zentren, auf die Kommunen verteilt,  untergebracht werden. Spätestens nach einem Jahr sollten die Betroffenen dann aber die Möglichkeit einer dezentralen Unterbringung und  einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Familiäre Bindungen der in unser Land geflohenen Menschen sollten bei der Wohnsitzsuche entsprechenden Vorrang haben. Kinder sollten grundsätzlich nicht in Kollektivunterkünften untergebracht werden. Das widerspricht dem Kindeswohl und verletzt die UN-Kinderrechtskonvention. 
3.      Es ist darauf zu achten, dass die Einbeziehung von Asylsuchenden in Deutschkurse und Integrationsmaßnahmen von Beginn an beachtet wird. Es ist widersinnig, Flüchtlinge z.T. über Jahre von solchen Angeboten auszusperren, womöglich noch mit Arbeitsverboten und ihnen später vorzuwerfen, sie seien nicht genügend integriert. Eine nachträgliche Integration durch kompensatorische Programme ist viel schwieriger, mühseliger und kostspieliger.
4.      Wir haben in den letzten Jahren insbesondere in einigen Bundesländern erlebt, dass Ausländerbehörden restriktive Interpretationen des Ausländerrechts und insbesondere der Bleiberechtsregelung gegen die Betroffenen durchgesetzt haben, was letztlich in unmenschliche Abschiebungen gemündet ist. Sie sind von der Fachaufsicht dabei oft ebenso wenig kontrolliert worden wie bei der Verhängung ausländerrechtlicher Sanktionen, die mit angeblicher Nichtmitwirkung bei der Passbeschaffung oder einer früheren Identitätstäuschung begründet wurden. Eine verbesserte Bleiberechtsregelung muss Klarheit schaffen. Wir fordern aber auch die Bereitschaft der Innenminister ein, den humanitären Gehalt dieser Regelung entschlossen - notfalls auch gegen die bisherigen Gepflogenheiten nachgeordneter Behörden - durchzusetzen.

Viele Fälle inhumaner Abschiebung könnten zudem im Vorfeld gelöst werden, wenn die Arbeit der Härtefallkommissionen, die sich in den Bundesländern mit humanitär besonders gelagerten Einzelfällen befassen, verbessert würde – etwa durch eine andere verwaltungsfernere Zusammensetzung und Geschäftsordnungen, die weniger restriktive Ausschlussgründe vom Härtefallverfahren vorsehen. Ebenso in der Kompetenz der Bundesländer liegt es, durch eine vernünftige Auslegung von § 25 Abs. 5 AufenthG die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen aus humanitären Gründen von der Ausnahme zur Regel werden zu lassen. Es ist unerträglich erleben zu müssen, wie entscheidend für die ausländerrechtliche Lebensperspektive von Menschen der Zufall ist, der sie in den einen oder anderen Teil unseres föderal strukturierten Landes verschlagen hat.
Wir appellieren abschließend dringend an die Entscheidungsträger in Bund und Ländern, jetzt zügig zu handeln und bis zu Verabschiedung der notwendigen Gesetzesänderungen dafür Sorge zu tragen, dass es keine weiteren unverantwortbaren Abschiebungen gibt.

Initiatoren des dritten Oster-Appells 2012:
Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling
Bundesminister a.D.
Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina a.D.
Industriestr. 35
63654 Büdingen
Email:
Css@schwarz-schilling.de
Tel: 06042-96 44- 40

Tom Koenigs, MdB
Deutscher Bundestag
Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Email:
tom.koenigs@bundestag.de
Tel: 030-227-73335

Erneute Erstunterzeichner aus den Jahren 2000 und 2010
Oster- Appell 2012
·         Gerhart R. Baum, Bundesminister a. D., Rechtsanwalt, Köln
·         Marieluise Beck, MdB, Sprecherin für Osteuropapolitik, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
·         Volker Beck, MdB
- Rudolf Bindig, ehemaliger MdB, 1976 - 2005, ehemaliger Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion; Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Weingarten
·         Wilfried Böhm, Melsungen
·         Reinhard Bütikofer, MEP European Parliament, Brussels
·         Freimut Duve, Ehem. Beauftragter der OSZE für die Freiheit der Medien; Hamburg
·         Rainer Eppelmann, Minister a. D. Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, Berlin
·         Dr. Heiner Geißler, Gleisweiler 
·         Dr. Klaus Kinkel, Bundesminister a. D., Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung , Bonn
·         Hans Koschnick, Bürgermeister a.D.
·         Barbara Lochbihler, MdEP, Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte im Europäischen Parlament
·         Dr. Rupert Neudeck; Gründer Cap Anamur, Vorstand Grünhelme e.V., Troisdorf
·         Ruprecht Polenz,  MdB,  Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag
·         Claudia Roth, Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen
·         Hermann Otto Solms, MdB, Bundestagsvizepräsident
·         Dr. Angelika Koester-Lossack, Sprecherin der GLB Mitglied des Vorstandes Synagogenverein Auerbach, Mitglied des Vorstandes Forward Germany, e.V., Bensheim
·         Angelika Graf, MdB, SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
·         Heide Mattischeck, MdB a.D.
·         Bärbel Sothmann MdB a. D., Bad Homburg
·         Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Co-Chair, International Resource Panel, UNEP, Emmendingen
·         Wilfried Böhm, Melsungen
·         Hans-Christian Schmid, Berlin
·         Ulla Jelpke, Mitglied des Bundestages, Berlin
·         Andrej Hunko, Mitglied des Bundestages, Fraktion DIE LINKE, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
·         Raju Sharma, MdB (Die Linke)
·         Niema Movassat, MdB, Fraktion DIE LINKE
·         Viola von Cramon, MdB Sprecherin für die Auswärtigen Beziehungen der Europäischen Union
·         Ingrid Hönlinger, MdB, Sprecherin für Demokratiepolitik Mitglied und Obfrau im Rechtsausschuss, Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
·         Bosiljka Schedlich, Südost Europa Kultur e.V., Berlin
·         Sahra Wagenknecht, MdB, Berlin
·         Josef Winkler, MdB,  Stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Flüchtlingspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
·         Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
·         Rechtsanwalt Rainer Funke

Erstunterzeichner des Oster-Appells 2012
Wir haben 2012 von den Oster-Appellen Kenntnis erhalten und möchten diese mit unterzeichnen. 
·         Birgit Wolff, München
·         Alfred Hofmann, Leopoldshöhe
·         Manfred  Nink, MdB
·         Maria Klein-Schmeink, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
·         Präsident Prof. Wolfgang Schulhoff, Handwerkskammer Düsseldorf
·         Dorothea Steiner, MdB, Umweltpolitische Sprecherin, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
·         Dr. Hermann E. Ott, MdB, Klimapolitischer Sprecher, B90/Grüne im Bundestag
·         Büro Monika Lazar MdB, Berlin
·         Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestages, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
·         Sevim Dagdelen (MdB), Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE
·         Harald Weinberg, MdB, Fraktion DIE LINKE
·         Frank Schwabe, MdB
·         Richard Pitterle, Mitglied des Deutschen Bundestages der Fraktion DIE LINKE
·         Michael Wieck  Gallenklingenstraße 39,  70195 Stuttgart
·         Johannes Neudeck, Beauftragter für Friedens- und Versöhnungsarbeit Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, Dresden
·         Sabine Stüber, MdB, DIE LINKE, Mitglied im Petitionsausschuss Deutscher Bundestag
·         Dr. Marlies Volkmer; Mitglied des Deutschen Bundestages; Stellv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
·         Kathrin Vogler, MdB (DIE LINKE), Obfrau im Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Stv. Vorsitzende des Gesundheitsausschusses
·         Sylvia Kotting-Uhl MdB, Atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
·         Biggi Bender, Mitglied des Bundestages, Berlin
·         Dr. Diether Dehm, MdB, Europapolitischer Sprecher der Fraktion  DIE LINKE
·         Mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE
·         Klaus Minkel, Ehrenstadtrat, MdB 15. WP, Bad Vilbel
·         Jens Petermann, MdB, Bundestagsfraktion, DIE LINKE
·         Ute Koczy, MdB, Sprecherin für Entwicklungspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
·         Frau Kornelia Möller, MdB DIE LINKE
·         Katrin Göring-Eckardt, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Berlin
·         Annette Groth, MdB, Menschenrechtspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag
·         Matthias W. Birkwald, MdB DIE LINKE., Köln
·         Eva Bulling-Schröter MdB LINKE Ingolstadt
·         Tobias Bütow,  Centre international de formation européenne (CIFE), Nice
·         Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN , Berlin
·         Dr. Barbara Höll, Mitglied des Deutschen Bundestages,  Mitglied des Deutschen Bundestages, Steuerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
·         Frank Tempel,  (MdB) Drogenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion  DIE LINKE
·         Gerhard Greiner, Flüchtlingspfarrer Diakonisches Werk, Dinslake
·         Monika Düker, Landesvorsitzende von Bündnis90/die Grünen NRW
·         Kerstin Müller, MdB, Außenpolitische Sprecherin Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
·         Sabine Leidig, MdB, Berlin
·         Nicole Gohlke (MdB DIE LINKE, Hochschulpolitische Sprecherin)
·         Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D., Berlin
·         Ministerpräsident a. D. Dr. Bernhard Vogel
·         Hans Koschnick, Bremen

Der Appell kann bei folgender E-Mail unterschrieben werden:
Es genügt einfach eine Email an Appell@schwarz-schilling.de

Zur Thematik hat die Wetterauer Zeitung auch ein Interview mit Johannes Hartmann gemacht, das am 5.1. erschien. Das können Sie unter "Mehr lesen" anklicken. Dort kann man auch den Artikel in der WZ über die Familie Heidu lesen, der einen kleinen Einblick in die Situation von geduldeten Familien gibt.

Auch eine persönliche Stellungnahme von Johannes Hartmann und eine von Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling zum Osterappell können Sie unter "Mehr lesen" anklicken.
Außerdem können Sie eine Pressemitteilung des Altenstädter Freundeskreises e.V. zum Thema dort lesen. Er enthält konkrete Fälle aus dem Altenstädter Raum und Infos über die momentane hessische Flüchtlingspolitik


Erneute Abschiebung aus dem Wetteraukreis
Kampf gegen die Abschiebung der Familie Sogamanian
Man sieht auch an dieser Abschiebung wieder: Keiner der uns bekannten Geduldeten ist wirklich sicher. Daher ist es umso wichtiger, sich auf der Ebene des Wetteraukreises für einen anderen Umgang mit langjährigen Flüchtlingen und auf der Ebene des Landes für ein gesichertes Bleiberecht einzusetzen. (Joh.)

Hier ein Aufruf des Unterstützerkreises der Familie

Liebe Freunde, Kollegen, Bekannte und Leute, die sich solidarisch erklären wollen!
In Altenstadt ist der gebürtige Armenier Mamikon Sogamanian, sein Bruder Mikran und seine Mutter in einer Nacht und Nebelaktion überraschend abgeschoben worden.
Mikran und seine Mutter waren am Mittwoch auf dem Ausländeramt in Büdingen und wollten ihre Aufenthaltsgenehmigung verlängern lassen. Urplötzlich
standen mehrere Polizeibeamte im Zimmer und teilten den beiden mit, dass sie unverzüglich nach Armenien abgeschoben würden. Mit ca. 20 Polizisten wurden die beiden zu ihrer Wohnung gefahren. Die Wohnung wurde umstellt und der erkrankte Bruder (Mamikon) aus dem Bett geholt, mit der Aufforderung, nur das Nötigste zu packen (10 Uhr). In Handschellen abgeführt wurden die 3 sofort zum Flughafen Ffm gefahren. Um 15 Uhr saßen sie im Flugzeug und wurden nach Moskau ausgeflogen.
Mamikon(20) erlitt noch auf dem Flug einen Kollaps, sein Bruder Mikran(26) versuchte sich das Leben zu nehmen und die Mutter bekam einen Herzinfarkt.
Sie befinden sich z.Zt. in einem Krankenhaus in Moskau.
Den Vater, der selbst schwerst Herzkrank ist, hat man nicht abgeschoben, da den Beamten das Risiko zu groß war. Dieser ist aber auf die Hilfe seiner Frau bzw. seiner Familie angewiesen!
Mamikon und Mikran haben beide gearbeitet. Die Familie ist sozial integriert. Mamikon betreut seit 3 Jahren eine Jugendmannschaft Basketball des VfL Altenstadt. Er selbst hat noch letztes Wochenende in der Herrenmannschaft des VfL gespielt ( siehe Kreisanzeiger Büdingen, Lokalsport, Freitag 16.12.)und sogar die Schiedsrichterlizens erworben.
Mamikon und seine Familie leben seit nunmehr 14 Jahren in Altenstadt.
Das Mindeste, was man für die Familie tun kann, ist, die Petition zu unterstützen.
Ich bitte um rege Beteiligung
LG Ingrid (Eiselt)
Martin Bildhäuser

Die Petition ist inzwischen abgeschlossen und hat über 6000 Unterschriften erhalten.
Weitere Aktionen werden durchgeführt oder sind geplant, um bei einer erhofften Rückkehr der Familienmitglieder entstehende Kosten durch Spendengelder und Erlöse von Solidaritätsveranstaltungen finanzieren zu können.

Die Frankfurter Rundschau begleitet die Aktionen des Unterstützerkreises mit aktuellen Berichten. Den Bericht vom 7.2. können Sie unter "Mehr lesen" anklicken, der letzte Bericht ist von der Kreistagssitzung und erschien am 17.3. in der FR.
Demonstration für ein humanes Bleiberecht
Bleiberecht für alle!

"Keine Mauern um Europa, Bleiberecht für alle, jetzt!" oder "No Border, No Nation, Stop Deportation" waren zwei zentarle Forderungen der Demonstration, die am 7.12. um 17 Uhr vom Wiesbadener Hauptbahnhof aus durch die Stadt lief und mehrere Zwischenkundgebungen abhielten, weil genau zu dieser Zeit in Wiesbaden das Innenministertreffen stattfindet, das über den Status von Flüchtlinge und das Bleiberecht entscheiden kann.
Frühere Demonstrationen und der Einsatz von Menschen für die Rechte der Flüchtlinge haben immerhin bewirkt, dass für viele Flüchtlinge das vorläufige Bleiberecht für jetzt insgesamt für 4 Jahre beschlossen wurde. Diese Regelung läuft jetzt aus, ohne dass die Betroffenen wissen, wie es mit ihnen weiter geht.
Es wurde deutlich gemacht, dass dies inhuman ist und die betroffenen Menschen daran hindert, sich zu verwurzeln und in einer Gesellschaft anzukommen, an der sie sich demokratisch beteiligen möchten. Bei den meisten ist klar, dass sie nach so langer Zeit hier heimisch geworden sind und nicht mehr weg wollen oder wegkönnen. Organisiert wurde die Demo, an der ca. 350 sehr lebendig teilnahmen, von "Jugendliche ohne Grenzen" und vom hessischen Flüchtlingsrat. Gekommen waren vor allem Jugendliche Flüchtlinge aus allen Teilen Deutschlands, die von Flüchtlingsorganisationen und Bekannten unterstützt wurde. Auch aus Friedberg waren einige Leute angereist. Die Forderungen an die Innenminisetrkonferenz waren klar vor allem:
Ein großzügigens Bleiberecht für alle, keine weiteren Abschiebungen und Beteiligung an internationalen Initiativen zur regelmäßigen Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland aus dem Resettlementprogramm und den nordafrikanischen Flüchtlingslagern wie Coucha.
Näheres zu den Forderungen können Sie unter "Mehr lesen" dem Aufruf von JoG entnehmen.

Images: bleibedemo1k.jpg
Die Auftaktkundgebung vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof
Images: bleibedemo2k.jpg
Und eine Zwischenkundgebung am geschichtsträchtigen Platz der ehemaligen Synagoge
Podiumsdiskussion: Für ein humanes Bleiberecht
Höchste Zeit für eine humane Flüchtlingspolitik
Mehr Publikum hätte man der hochinformativen Podiumsdiskussion am Donnerstagabend in der Stadtkirche gewünscht. Zwar musste Moderatorin Claudia Ginkel zu Beginn zwei der Podiumsteilnehmer entschuldigen: Der Vertreter des hessischen Flüchtlingsrates, Timmo Scherenberg, war erkrankt und Bürgermeister Keller steckte in Haushaltsberatungen fest. Doch die übrigen Teilnehmer waren gut vorbereitet und konnten die von Moderatorin Ginkel aufgeworfenen Fragen zur Zufriedenheit des Publikums erörtern.
Images: Pudiumkirchek2.jpg
Die TeilnehmerInnen am Podium von rechts: Reinhardt Asche, Hildegund Niebch, Pfarrerin Claudia Ginkel, Ahmed Numann und Johannes Hartmann

Bitte klicken Sie den Rest des Artikels unter "Mehr lesen" an
Evaluationstreffen der Integrationslotsen
Großer Fortschritt für die Familien
Eine große Runde von Personen kam bei dem diesjährigen Evaluationstreffen der Integrationslotsen in Friedberg zusammen. Der Vorsitzende des Trägervereins IZF Johannes Hartmann und Vorstandsmitglied Sabine Schäfer  konnten neben 11 Integrationslotsinnen und -lotsen den 1. Kreisbeigeordneten Helmut Betschel-Pflügel, von der FAB Irmhild Neidhardt und Silke Wegner und von der Fachstelle sonstige soziale Hilfen und Migration die neue Dienststellenleiterin Tanja Bretthauer sowie die Mitarbeiterinnen und Unterstützerinnen des Projektes, Katja Liebscher und Britta Rennekamp, begrüßen. Betschel-Pflügel betonte, er halte das Projekt für erfolgreich und sehr wichtig. Wegen der steigenden Zahlen von Flüchtlingen, die dem Wetteraukreis zugewiesen würden und von der Fachstelle zu betreuen seien, sei es in näherer Zukunft nicht möglich, die beiden Mitarbeiterinnen Liebscher und Rennekamp weiter wie bisher für die Unterstützung der Integrationslotsen einzusetzen. Sie würden vom Tagesgeschäft voll in Anspruch genommen. Er wisse, dass das Integrationslotsenprojekt auf eine solche Unterstützung angewiesen sei, habe die Situation aber so bei seiner Amtsübernahme vor etwa 4 Wochen vorgefunden. Er suche intensiv nach einer Lösung, damit das Lotsenprojekt nicht nur fortgeführt, sondern auch in die Wetterau hinein ausgeweitet werden könne. Dies fand den Beifall der Anwesenden, die sich dann nach einer Stärkung bei Essen und Getränken der Evaluationsphase des Treffens zuwandten, die unter Leitung von Liebscher und Rennekamp in gemütlicher Atmosphäre mit Gruppenarbeit und Auswertungsphase stattfand.

Den Rest des Artikels und das Bild können sie unter "Mehr lesen" anklicken

Theaterstück im Rahmen der interkulturellen Woche: Die Im Dunkeln
Theaterstück des theaterperipherie
im Rahmen der interkulturellen Woche im Wetteraukreis:
Die Im Dunkeln
 
Das Theaterprojekt „theaterperipherie“ aus Frankfurt stellte mit  dem Theaterstück „Die Im Dunkeln“ im Junity Friedberg Menschen ohne Papiere bzw. Nicht-EU-Bürger dar, die ohne Aufenthaltsstatus in Europa und in Deutschland leben. Die Bezeichnung „Illegale“ wird als menschlich diskriminierend abgelehnt. Menschen ohne Papiere befinden sich im Spannungsfeld zwischen Ordnungspolitik und Menschenrechten. Zahlreiche Studien befassen sich mit dem Thema, versuchen die Zahl der Menschen ohne Aufenthaltsstatus zu schätzen und ihre Lebensbedingungen zu analysieren. Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisationen fordern die Verbesserung der Lebenssituation, insbesondere in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Schulbildung für Kinder und Schutz von Arbeitnehmerrechten. Die Darsteller und die Darstellerin von „theaterperipherie Frankfurt“ stellen die Ziele, Hoffnungen und Ängste der Menschen ohne Papiere in den Mittelpunkt ihres Theaterstücks und buchstäblich in den Mittelpunkt des Publikums.


Images: Dunkel1k.jpg
Mit Training versuchen sich die Flüchtlinge im Abschiebecamp fit zu halten

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